Arbeitszeugnis und Gender-Thematik

Tatsächlich werden wir gelegentlich darauf angesprochen – sehr selten auch angefeindet –, dass wir unsere Sprache nicht gendern und so womöglich veraltete Rollenklischees festigen. Richtig, wir gendern nicht und das bleibt bis auf weiteres auch so, denn Zeugnisse werden auch nicht gegendert. So wie übrigens auch das AGG weitgehend keine Rolle im Zeugnis spielt, denn es geht in diesem Dokument um die eindeutige Zuweisung der Person, was ohne Geburtsdatum schwierig wird. Bezüglich der von uns zitierten Sekretärin: Es sind nach wie vor nahezu ausschließlich Frauen, die diesen Beruf ausüben, ebenso wie die Anzahl der Geschäftsführerinnen (trotz Quote) verschwindend gering ist. Das mag man beklagen, ist aber Fakt.

Davon abgesehen, leben wir auch davon, über Suchmaschinen gefunden zu werden. Und gemäß der offensichtlichen Realität wird nahezu immer „Geschäftsführer“ oder „Vorstand“ oder eben „Sekretärin“ eingegeben. Insoweit bitten wir um Verständnis, dass wir auf unserer Website aus rein praktischen Erwägungen nur die Realität und keine Wunschvorstellung, so nachvollziehbar sie sein mag, abbilden können.